„Komm morgen nach Lenjani in die Kirche! Wir haben die Waisen und die anderen armen Kinder eingeladen, wie Du es uns beigebracht hast.”, sagt Abel, der Evangelist aus unserer Nachbarschaft. Die ehrenamtlichen „Dienerinnen der Barmherzigkeit“ haben die Kinder einzeln eingeladen. „Da bin ich ja mal gespannt…”, denke ich (Stefan). Denn die kleine Teil-Kirchengemeinde hier in unserem„Schnappschuss Nr. 36: Oh, ein Floh! Oder: Erstes Kinder-Treffen“ weiterlesen
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Schnappschuss Nr. 35: Der neue Bischof
Sonntag, 11. Februar 2024. Um 6 Uhr brechen wir zur großen Lutherischen Kirche von Kimandolu auf, ein Stadtteil von Arusha. Der Gottesdienst beginnt zwar erst um 8.30 Uhr. Aber weil als Ehrengast der tansanische Vizepräsident kommt, wird die Zufahrtsstraße frühzeitig abgesperrt. Und wer dann noch nicht drin ist, hat halt Pech. Der große Tag ist„Schnappschuss Nr. 35: Der neue Bischof“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 34: Die Nähmaschine
“Ich war oft drauf und dran, meinen Mann zu verlassen… aber unser Treue-Versprechen und das Gebet hielten mich davon ab. Nach neun Jahren hat Gott endlich meine Gebete erhört, und ich bin so dankbar!”, sagt die junge Frau vor allen Leuten. Und nicht nur ihr kommen dabei Tränen der Dankbarkeit und Rührung. Happy, eine junge„Schnappschuss Nr. 34: Die Nähmaschine“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 33: Überraschung zum 1. Advent
Während in Bayern die Adventszeit mit Schneechaos und Eiseskälte beginnt, freuen wir uns hier über viel Regen: Wo in den letzten drei Jahren fast nur braun-graue Hügel zu sehen waren und kaum auch nur Gras gewachsen ist, sprießt jetzt überall alles. Stefan kommt von seinem Pfarrers-Montags-Joggen zurück und schlägt vor, dass wir gleich nach dem„Schnappschuss Nr. 33: Überraschung zum 1. Advent“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 32: Leben am Limit
Oder: Haraka-haraka haina baraka. (Tansanisches Sprichwort: Hetzen bringt nix.) Unsere Tochter Anna-Maria ist seit gestern in Tansania. Deshalb will ich natürlich zügig von meiner Arbeit in der Ambulanz im Selian Hospital nach Hause. Tanken können wir ja nachher zusammen auf dem Weg in die Stadt. Denke ich. Auf dem steilen Anstieg zu unserer Wohngegend passiert„Schnappschuss Nr. 32: Leben am Limit“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 31: „Hoch auf dem Gelben Wagen“
Wir sind seit 20 Stunden unterwegs, von Lindau über Zürich und Istanbul nach Nairobi. Im Fluggepäck unter anderem fünf (!) gebrauchte Trompeten für die Musikschule der Diözese und die Kirchengemeinde unseres Freundes Daniel sowie eine Küchenmaschine für andere Freunde. Vor der Gepäckkontrolle des Zolls flüstert mir ein Deutscher zu: „Vorsicht! Wenn auf Ihr Gepäck Kreidestriche„Schnappschuss Nr. 31: „Hoch auf dem Gelben Wagen““ weiterlesen
Stefan, der Lehrer
Das hat er leider nicht bedacht, obwohl Stefan ja vom Religions-Unterricht in bayerischen Grund- und Hauptschulen ausreichend Übung hat. Am Ende besteht jeder Test der Diakonie-Zwischenprüfung aus vier Din-A-4-Seiten. Die drei Jahrgänge der Evangelisten-Ausbildung umfassen nämlich 26 + 28 + 115 = 169 Prüflinge! Also dauert schon das Ausdrucken der 169 x 4 = 676 Seiten des„Stefan, der Lehrer“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 29: Kuhhandel
Wir sind mal wieder zum Gottesdienst bzw. Stefan zum Predigen eingeladen, diesmal in einer kleinen Kirche circa eine Fahrstunde von unserem Zuhause entfernt. Es geht – wie so oft bei den Massai – viel später los als angekündigt. Am Ende sind vielleicht 40 Menschen im Gottesdienst, darunter etwa fünf Männer. Andrea, der fitte diakonische Evangelist,„Schnappschuss Nr. 29: Kuhhandel“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 28: Gewusst wie
Heute kommen uns beim Montags-Spaziergang Richtung Wald und Berg erstaunlich viele Menschen entgegen. Ein Waldstück muss komplett abholzt werden, die Bäume sind ganz braun vom fortschreitenden Befall einer Krankheit. Die Äste der gefällten Kiefern dürfen von den Leuten nun abgeschnitten und als Brennholz mit nach Hause genommen werden. Mit großem Geschick balancieren die zarten (aber zähen)„Schnappschuss Nr. 28: Gewusst wie“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 27: Mit einem blauen Auge davongekommen?
„Hodi“, ruft es an unserem Tor. Das entspricht der deutschen Türklingel, aber sowas gibt es hier nicht. Eine junge Frau steht da mit ihrem etwa fünfjährigen Sohn und einer kleinen Tochter im Tuch auf dem Rücken. Sie bittet um Geld oder Nahrungsmittel. Als ich nachfrage, erzählt sie, ihr Mann sei taubstumm, die Schwiegereltern würden nicht mehr„Schnappschuss Nr. 27: Mit einem blauen Auge davongekommen?“ weiterlesen