Schnappschuss Nr. 16: Wer die Hand an den Pflug legt…

Vor kurzem habe ich ganz früh am Morgen meinen üblichen Montags-Dauerlauf gemacht. Da kam ich gerade dazu, wie unser Nachbar sein Feld mit Ochsen pflügte.Nun will ich schon seit Jahrzehnten mal pflügen, weil mich das Wort von Jesus beschäftigt „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das„Schnappschuss Nr. 16: Wer die Hand an den Pflug legt…“ weiterlesen

Trauer um die Mutter

Letzten Freitag stehen wir vor der Frage: Heimfliegen oder noch warten? Denn meine sehr gebrechlich gewordene Mutter ist in einem bedrohlichen Zustand.  Wir buchen spontan am Nachmittag einen Flug für den Abend. Als wir in der Abflughalle am Kilimandscharo sitzen, kommt der Anruf von unserer Tochter: Gerade ist die Oma daheim eingeschlafen, ganz in Frieden. Am Samstag„Trauer um die Mutter“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 15: Unterwegs mit Straßenkindern

Wir sind dabei, möglichst viele Einrichtungen in und um Arusha persönlich kennenzulernen, die den Bedürftigen in den Gemeinden dienlich sein könnten. Eine bessere Vernetzung soll entstehen. Es gibt da so einiges, aber nicht alle wissen davon. Mit zwei Sozialarbeitern des Amani Centre dürfen wir heute mitlaufen, wenn sie die Straßenjungs in der Nähe des Stadiums„Schnappschuss Nr. 15: Unterwegs mit Straßenkindern“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 14: Spontan muss man sein

Stefan kann heute im Auto des Bischofs mit in die Südmassai-Steppe fahren. Morgen wird wieder ein junger Pfarrer ordiniert, der Sohn seines ehemaligen Kirchenvorstehers von Kibaya. Um 11 Uhr soll es losgehen, ca. sechs Stunden Fahrt.  Auf dem Weg zur Hauptstraße fragt Stefan: „Das Pfarrershemd und die gute Hose hast du ja eingepackt, oder?“  „Äääh,„Schnappschuss Nr. 14: Spontan muss man sein“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 11: Außerordentliche Besucher

Es ist heiß und trocken in der Steppe. Alle warten sehnsüchtig auf Regen. Die Rinder der Massai sind mager und schwach, einige sterben schon. Hoffentlich kommt er auch und nicht zu wenig, der Regen! Die Voraussagen sind eher beängstigend. Wir haben uns wieder entschlossen, das Seminar im Schatten einer Schirmakazie zu halten. Das strengt auch„Schnappschuss Nr. 11: Außerordentliche Besucher“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 10: Das Geschenk

Nach einem weiteren 2-Tages-Seminar – diesmal für 120 Evangelisten-Auszubildende im ersten Lehrjahr – sind wir echt müde. Nach dem Seminar ist vor dem Seminar… Morgen geht es nämlich gleich weiter, vier Tage Süd-Massai-Steppe. Wir brauchen ein bisschen Erholung und fahren nach dem Gottesdienst (heute mal nur als Besucher in der Vineyard-Gemeinde von Arusha) in ein„Schnappschuss Nr. 10: Das Geschenk“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 9: Afrikanischer Frühling

Auf der Heimreise von Lupembe, ca. 1000 km südlich von Arusha, dem letzten der vier Orte in der Süd-Diözese, wo wir zwei Wochen lang für unsere diakonischen Seminare eingeladen waren. Wir kommen erstaunlich gut voran, sind alle drei irgendwie ganz entspannt. Dankbar, erfüllt und erleichtert, dass alles so gut lief und die Pfarrer und Frauenleiterinnen„Schnappschuss Nr. 9: Afrikanischer Frühling“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 8: Heiße Eisen

Ich sitze als einzige Nicht-Tansanierin im Palliativmedizinischen Kurs in Arusha, veranstaltet von Selian Palliative Care, die inzwischen weitgehend ohne ausländische Gelder auskommen müssen, nachdem sie 20 Jahre lang fremd finanziert waren. Heute, am siebten von zehn Tagen, geht es um Sexualität bei schwer kranken Menschen. Tumaini Kweka, die Leiterin, macht ihre Sache sehr gut und„Schnappschuss Nr. 8: Heiße Eisen“ weiterlesen