Allgäu trifft Afrika

Manche mögen meinen, unser Leben bestehe vor allem aus Abenteuern. Derer gibt es tatsächlich viele, das ist spannend und schön.  Aber es gibt auch einiges, was halt sein muss, von uns erwartet wird, wir bisweilen durchziehen müssen – oder schlicht aussitzen.  So wie vergangenen Sonntag und morgen (und für Stefan sogar ein drittes Mal): Insgesamt„Allgäu trifft Afrika“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 25: Maria Yakobo

Für die allererste Frauen-Konferenz unserer Diözese habe ich (Katrin) mich bereit erklärt, zusammen mit einem Krankenpfleger der Lutherischen Stadtklinik kostenlose, einfache Vorsorge-Untersuchungen anzubieten. So etwas wie einen Gesundheits-Check-up kennt man hier bisher kaum, und den können sich auch nur die Reichen leisten.  Draußen vor dem Konferenz-Gebäude stellen wir zwei Tische und Stühle auf, messen Gewicht, Größe,„Schnappschuss Nr. 25: Maria Yakobo“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 24: Kinder, Kinder

Samstag, zehn Uhr in Ilboru, einem alten, wunderschön grünen Ortsteil von Arusha am Hang des Meru-Berges. Hier begann vor ca. 130 Jahren die christliche Mission in Tansania.  Vor der alten Kirche, die längst zu klein für die Gemeinde geworden ist und um eine viel größere ergänzt wurde, treffen sich seit Jahren jede Woche Waisenkinder zusammen mit„Schnappschuss Nr. 24: Kinder, Kinder“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 23: Powercut

Man muss hier seinen Alltag einfach den lokalen Gegebenheiten anpassen. Seit Wochen schaltet der (einzige) tansanische Stromanbieter TANSECO mehr oder wenig regelmäßig tageweise den Strom ab.  Ob das an der langen Trockenzeit bzw. der sehr mageren letzten Regenzeit liegt und die Wasserspeicher zu niedrig sind? Keiner weiß es so recht.  Montagmorgen 9 Uhr. Zak – nichts„Schnappschuss Nr. 23: Powercut“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 22: Überraschung am Straßenrand

Schon lange wünsche ich mir, einen von den berühmten „Big Five“ auf dem Weg in ein Seminar zu sehen. Am 5. August ist es soweit: Da schlendert der alte Herr einfach so an der Teerstraße entlang und stört sich kein bisschen an vorbeifahrenden Autos. Selbst ein sehr dicht an ihm vorbei rasender Linien-Bus bewegt ihn„Schnappschuss Nr. 22: Überraschung am Straßenrand“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 20: Durch die Steppe gleiten

Endlich: Wir haben einen gebrauchten größeren Geländewagen!  Was sich in Deutschland in ein paar Tagen erledigen lässt, kann hier schon mal dauern:  Unser verlässlicher Automechaniker Amos war sage und schreibe vier Wochen unterwegs von Dar es Salaam bis Mwanza (Schaut das mal auf der Landkarte an!), um dort schließlich für uns ein passendes Auto zu„Schnappschuss Nr. 20: Durch die Steppe gleiten“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 19: Verhockt

Was für ein Privileg: Diakonisches Seminar mitten im Nationalpark!In der Nacht regnet es allerdings, und auch während des großen Gottesdienstes (der mit den „Elefanten-Äpfeln“ auf dem Weg) wird es recht nass. Auweia, ob wir hier wohl wieder rauskommen?  An dem langen Anstieg mit rotem, schmierigen Lehmboden, schon ganz zerfurcht von anderen Fahrzeugen, geschieht es dann.„Schnappschuss Nr. 19: Verhockt“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 18: Ein bisschen wie im Paradies

Wir sind in von Pfarrer Elias zum Diakonie-Seminar in die Gemeinde Endulen eingeladen, die mitten im Ngorongoro-Nationalpark liegt. Seinem großen Organisationstalent und Charisma ist es zu verdanken, dass wir – sogar zusammen mit unserer Tochter Rebekka (Der erste Besuch aus unserer Familie!) – ein Stück weit durch dieses Weltkulturerbe fahren dürfen, ohne Eintritt zu zahlen. „Schnappschuss Nr. 18: Ein bisschen wie im Paradies“ weiterlesen

Schnappschuss Nr. 17: Davongekommen

Nach meinem vierwöchigen Online-Tropenkurs bis 11. März (und 9 Tagen in Deutschland) hospitiere ich in der kleinen Lutherischen Krankenstation von Kitumbeine in der Massai-Steppe, 130 km von Arusha entfernt. Der amerikanische Arzt Steve Friberg lebt hier mit seiner Familie seit 20 Jahren, und ich darf eine Woche lang Anteil nehmen an ihrem Leben und Arbeiten. „Schnappschuss Nr. 17: Davongekommen“ weiterlesen