In den Jahren 1997 bis 2003 haben sie mehrere „Schlacht-Camps“ zusammen erlebt: Massai-Krieger stärken sich für vermeintliche Raubzüge, um ihre Rinderherden zu vergrößern oder um in einen Krieg zu ziehen, indem sie zusammen ein Rind schlachten und es binnen einer Woche komplett verspeisen. Heutzutage dient ein „Orpul“ freilich vor allem der Stärkung der Gesundheit und„Schnappschuss Nr. 46: Rettungsaktion Ndoika“ weiterlesen
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Schnappschuss Nr. 45: Nainokanoka – Leben im Kühlschrank
Während Deutschland unter extremer Hitze leidet, erleben wir ein Kontrastprogramm:Wir sind für sechs Tage in der Ngorongoro Conservation Area in zwei verschiedenen Massai-Gemeinden unterwegs. Die Menschen leben hier unter außergewöhnlichen Bedingungen. Die Regierung möchte nicht mehr, dass die Massai hier leben, und versucht sie umzusiegeln. Obwohl sich deren ursprüngliches Leben ja ganz harmonisch in das„Schnappschuss Nr. 45: Nainokanoka – Leben im Kühlschrank“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 44: Wandern, oder was?
Michael Schlötterer, Stefans Kollege aus Morogoro, kommt uns besuchen. Und, wie kann es anders sein, wir wandern. Abenteuer muss sein. Zwei Einheimische führen uns auf einen der Monduli-Berge. Die sehen wir von unserem Haus aus jeden Tag in der Ferne und wollen sie seit Jahren besteigen. Anfangs geht es sehr gut. Aber dann wird es„Schnappschuss Nr. 44: Wandern, oder was?“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 43: „Das Bild hängt schief.“
Kennt ihr die Szene von Loriot, wo er im eleganten Wartezimmer sitzt und – weil das Bild schief an der Wand hängt – versucht, die Sache in Ordnung zu bringen?Was gründlich schief geht… Ich muss schon lachen, wenn ich nur daran denke! Hier in Tansania habe ich immer wieder die Gelegenheit, zu schmunzeln. Denn hier„Schnappschuss Nr. 43: „Das Bild hängt schief.““ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 42: Maseto und ihre Töchter
Im Rahmen einer Schulung für die diakonischen Evangelisten hatte Stefan sie vor einem Jahr schon einmal besucht. Die arme Witwe Maseto lebte zusammen mit einer ihrer Töchter und deren Säugling mit im Haus der anderen Tochter, deren Mann ebenfalls verstorben ist. Eigentlich ein Unding für die Massai, bei denen jede Frau ihre eigene Hütte hat. Aber„Schnappschuss Nr. 42: Maseto und ihre Töchter“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 41: Verschnaufpause mit atemberaubender Schönheit
Weil das dritte und letzte Fortbildungs-Seminar für weitere 60 Pfarrer und Pfarrerinnen sich um eine Woche nach hinten verschiebt, kommen unsere Pläne durcheinander. Und wie so oft müssen oder dürfen wir spontan das Beste daraus machen. Nachdem wir die nach diesem Endspurt geplanten Exerzitien nun verpassen werden, entscheiden wir uns für eine Woche Urlaub am„Schnappschuss Nr. 41: Verschnaufpause mit atemberaubender Schönheit“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 40: Run for fun!
Seit Wochen laufen die Vorbereitungen. Und natürlich wird von allen ca. 250 Mitarbeitenden des Krankenhauses erwartet, dass sie mitmachen. Heute früh um 7 Uhr starten etwa 1000 Leute in drei Gruppen zum ersten Benefiz-Marathon für die Neugeborenen-Intensiv-Station des Selian Lutheran Hospitals, in dem ich zweimal in der Woche arbeite: 5 km, 10 km und 21,1„Schnappschuss Nr. 40: Run for fun!“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 39: Nur für heute
Dritter Tag des zweiwöchigen Fortbildungskurses „Theorie und Praxis der Diakonie“ für die Geistlichen unserer Diözese. 49 Pfarrerinnen und Pfarrer belegen den ersten der drei geplanten (identischen) Pflicht-Kurse für alle Hauptamtlichen. Heute teilen wir uns in zwei Gruppen auf und sind zu Gast bei zwei stationären Einrichtungen der „Narcotics Anonymous“ (NA) in Arusha.(Das ist eine Selbsthilfe-Organisation wie„Schnappschuss Nr. 39: Nur für heute“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 38: Die Waschmaschine
Oder: „If something is broken – fix it!“ Eine Waschmaschine ist in Tansania immer noch etwas Besonderes. Die wenigsten Einheimischen haben eine. Stattdessen stellen fast alle Familien eine (meist junge) Frau an, die den Haushalt macht und auch die Wäsche per Hand wäscht. Wir haben ja das große Glück, einen vollständigen Hausstand von einer deutschen Familie„Schnappschuss Nr. 38: Die Waschmaschine“ weiterlesen
Schnappschuss Nr. 37: Vom Glück in die Schule zu gehen
Wir sind an einem Samstag nach Naberera zum Diakonischen Seminar für die Verantwortlichen der Gemeinde eingeladen. Das liegt gute zwei Fahrstunden über Piste südlich von Arusha, an unserer ehemaligen Strecke nach Kibaya. Hier hat 1927 der deutsche Missionar Blumer den ersten Massai-Gottesdienst gefeiert. Die große Akazie vor der Kirche erinnert noch immer daran. Nach der„Schnappschuss Nr. 37: Vom Glück in die Schule zu gehen“ weiterlesen