Schnappschuss Nr. 22: Überraschung am Straßenrand

Schon lange wünsche ich mir, einen von den berühmten „Big Five“ auf dem Weg in ein Seminar zu sehen.

Am 5. August ist es soweit: Da schlendert der alte Herr einfach so an der Teerstraße entlang und stört sich kein bisschen an vorbeifahrenden Autos. Selbst ein sehr dicht an ihm vorbei rasender Linien-Bus bewegt ihn lediglich dazu, seine riesigen Ohren mal durch kurzes Schütteln zu entstauben…

Was für ein Gigant in Gottes herrlicher Schöpfung! 

Eine Woche später wird Stefans Mammut-Tagesreise – einmal die 350 km zu einer wichtigen Beerdigung nach Kibaya und zurück – „belohnt“, indem eine ganze Elefanten-Herde vor ihm die Straße überquert!
Schön zügig und dicht zusammen – wie eine Gruppe von Schulkindern. Faszinierend!

In solchen Momenten wird uns deutlich, was für ein außergewöhnliches Leben wir hier führen, und sind zutiefst dankbar dafür.
Das gleicht so manche Härten und Herausforderungen aus, an denen es natürlich auch bei uns nicht fehlt. 

Auf dem Weg nach Mto wa Mbu