Schnappschuss Nr. 20: Durch die Steppe gleiten

Endlich: Wir haben einen gebrauchten größeren Geländewagen! 

Was sich in Deutschland in ein paar Tagen erledigen lässt, kann hier schon mal dauern: 

Unser verlässlicher Automechaniker Amos war sage und schreibe vier Wochen unterwegs von Dar es Salaam bis Mwanza (Schaut das mal auf der Landkarte an!), um dort schließlich für uns ein passendes Auto zu finden.
Damit ging die Arbeit erst los: Steuernachzahlung, zwei offizielle Überschreibungen, Geldtransfer mit Hindernissen und viel Geduld vor den Ämtern, um den Wagen von einer Pfingstkirche auszulösen. 

Alle Männer, die den Toyota Landcruiser vom Jahr 2006 bis jetzt gesehen haben, sind sich einig: Der ist wie NEU !
Dazu höhergelegt, so dass er von vorn aussieht wie ein Panzer mit Brutalo-Scheinwerfern und einer Spurbreite, die an amerikanische Militärfahrzeuge erinnert.

Mir fallen natürlich diverse Kleinigkeiten auf, an denen man das Alter durchaus erkennt… Aber der Motor!!! Und das Fahrgestell – also alles Wichtige!!! TOP! 

Nach unserer ersten Seminarreise bis gestern Nacht, 400 km durch die Steppe über aktuell sehr gute Pisten, sind wir begeistert: Mit diesem riesigen, komfortablen Schlitten für neun Personen gleitet man förmlich über die Staubstraßen und merkt nicht einmal, dass man 80 oder gar 100 km/h fährt!

Jetzt können wir auch mehr Seminarteilnehmer oder Mitarbeiter mitnehmen…und bleiben (vielleicht) nie mehr im Schlamm stecken…

Von Herzen DANKE allen, die das durch ihre großzügige Unterstützung möglich gemacht haben!!! Der HERR segne euch dafür! 

Originalton unseres Sohnes: „Woah, das is mal ne fette Karre!“