Was für ein Privileg: Diakonisches Seminar mitten im Nationalpark!
In der Nacht regnet es allerdings, und auch während des großen Gottesdienstes (der mit den „Elefanten-Äpfeln“ auf dem Weg) wird es recht nass.
Auweia, ob wir hier wohl wieder rauskommen?
An dem langen Anstieg mit rotem, schmierigen Lehmboden, schon ganz zerfurcht von anderen Fahrzeugen, geschieht es dann. Neben einem Lastwagen bleiben auch wir in einer tiefen Rinne hängen.
Wieder einmal lässt uns der Allradantrieb im Stich. Es wird echt Zeit für den richtigen Geländewagen!
Das „Afrikanische Tauziehen“ hilft leider nur ein Stück weit…

Da kommt von oben ein uralter Landrover daher, über die Maßen beladen mit Waren und Menschen, bedrohlich schwankend und rutschend, und bietet uns seine Hilfe an.
Der junge Kerl lässt seine Fahrgäste nicht einmal aussteigen. Total gechillt zieht er unser Auto im Rückwärtsgang aus dem Schlamm. Wir können es kaum fassen.
Und dann bewährt sich Stefans Erfahrung durch circa 120.000 km Geländefahrten:
Er schafft es, unseren Suzuki Escudo bis auf die Anhöre zu fahren, ohne ein weiteres Mal stecken zu bleiben.
Wie von unsichtbarer Hand geführt, geschoben und bewahrt gelangen wir ohne weitere Probleme bis zur Teerstraße und schließlich zurück nach Arusha.
