Trauer um die Mutter

Letzten Freitag stehen wir vor der Frage: Heimfliegen oder noch warten? 
Denn meine sehr gebrechlich gewordene Mutter ist in einem bedrohlichen Zustand. 

Wir buchen spontan am Nachmittag einen Flug für den Abend.
Als wir in der Abflughalle am Kilimandscharo sitzen, kommt der Anruf von unserer Tochter: Gerade ist die Oma daheim eingeschlafen, ganz in Frieden.

Am Samstag kommen den ganzen Tag Leute, um sich von ihr zu verabschieden.
Das ist wunderschön und so tröstlich.

Sie war eine von den Großen, ein Tausendsassa, eine Welt-Bewegerin.
Immer hellwach, selten ruhig, selten schwach.
Klug, stark und stur, dabei hoch sensibel. 
Sie war so Vieles für so Viele.
Für mich war sie die Mama. 

Nun ist sie heimgegangen in die liebenden Arme des Vaters. Dank sei Gott!

Euer Stefan

P.S. : Am Montag geht es – so Gott will – wieder los.
Die Türen sind nun überraschend weit offen für unseren Dienst.
Uns steht viel, viel Arbeit bevor, und lange Reisen durch endlose Steppen. 
Bald mehr.