Auf der Heimreise von Lupembe, ca. 1000 km südlich von Arusha, dem letzten der vier Orte in der Süd-Diözese, wo wir zwei Wochen lang für unsere diakonischen Seminare eingeladen waren.
Wir kommen erstaunlich gut voran, sind alle drei irgendwie ganz entspannt.
Dankbar, erfüllt und erleichtert, dass alles so gut lief und die Pfarrer und Frauenleiterinnen so offen, die Gemeinschaft so intensiv und konstruktiv war.
Gestartet an der 1903 von deutschen Missionaren erbauten Backsteinkirche im Gotischen Stil, unserem letzten und schönsten Tagungsort, geht es über die massiv von LKW befahrene Straße zwischen Dar es Salaam und Sambia und über das wunderschön bergig gelegene Iringa nach einer Übernachtung weiter über einige Berge und die große, trockene Savanne über die Hauptstadt Dodoma bis nach Hause.
Auf einmal erkenne ich es immer deutlicher: Es ist Frühling!
Obwohl es noch staubtrocken und sehr heiß ist, schlagen immer mehr Bäume aus, tragen leuchtend grünes Laub oder wunderschöne bunte Blüten – wie der knallrote Flammenbaum.
Die Natur weiß es: Der Regen naht!
Und unter den Affenbrotbäumen entdecke ich einige mit weißen Blüten, die an zusammengeknäulte Taschentücher erinnern.
Wie groß und wunderbar ist Gottes Schöpfung!
